Die spiraldynamische Trainingstherapie (nach Smisek)

Ihr Therapeut

Hendrik Oltmanns

Hendrik Oltmanns
Heilpraktiker, Master of Chiropractic, Ayurvedaspazialist, CAS
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Hallo - Schön, daß Sie mehr über diese Trainingstherapie erfahren wollen. Das Besondere daran gleich vorab! Wir trainieren keinen einzelnen Muskel, weder am Bauch, noch am Rücken! Diese Trainingstherapie trainiert den "schwächsten Muskel" zuerst - das Gehirn.

Als Kind mussten wir mühsam lernen, uns gegen die Schwerkraft aufzurichten. Unser Gehirn musste ausprobieren, welche Muskeln es zu funktionierenden Einheiten - sogenannten Muskelketten - zusammenschließen muss, damit wir nicht umfallen. Und man kann den Kindern ansehen, mit welcher Freude sie täglich Hüpfen, klettern und Laufen und dabei diese Muskelkette trainieren.

Das Ziel unseres Gehirns ist es, den Körper in jeder geforderten Haltung zu stabilisieren. Das bedeutet, dass Körperhaltungen, die häufig eingenommen werden, immer wieder eine bestimmte zu ihr gehörende Muskelkette in Gang setzten. Je häufiger das passiert, desto eher wird diese Muskelkette zur dominanten Muskelkette und verdrängt andere Muskelketten. Und ähnlich wie Vokabeln vergessen werden, die man nicht mehr benutzt, werden Muskelketten, die nicht mehr benutzt werden ebenfalls wieder vergessen oder treten doch sehr in den Hintergrund.
Wenn wir also viel Sitzen oder immer wieder eine bestimmte Arbeitshaltung einnehmen müssen, trainieren wir eine dazugehörige Muskelkette, die auf Dauer zur dominanten Muskelkette wird. Diese "Sitzmuskelkette" übernimmt nun mehr und mehr auch die Aufgaben anderer Muskelketten. So kommt es dazu, das auch Bewegungsaufgaben zunehmend von den "falschen" Muskeln bewältigt werden müssen. Selbst wenn Sie eine Sportart ausüben, mag dass zwar gut für Ausdauer und Kreislauf sein, aber zu einer Verbesserung der Fehlhaltung führt das nicht.
Die Folgen kennen wir alle mehr oder weniger: Die einseitig überlastete Arbeits- bzw. Haltungsmuskulatur verkürzt sich und quält uns mit dem Muskelhartspann im Nacken oder dem unteren Rücken; und die restlichen Muskeln werden inaktiv.
Hier greift die spiraldynamische Trainingstherapie nach Smisek: Das Gehirn wird wieder auf längst „vergessene“ Muskelketten aufmerksam gemacht. Das sind in der Regel Muskelketten, die gegengleiche Bewegungen
koordinieren sollen, wie im Besonderen beim richtigen Gehen! Diese Muskelketten laufen wie eine Spirale um den Körper herum und werden häufig von der übertrainierten "Sitzmuskelkette" verdrängt. Die Muskeln dieser Muskelkette, ziehen parallel zur Wirbelsäule vom „Kreuz“ bis in den Nacken. Das merkt jeder, der nach langem Sitzen aus dem Auto steigt, sich in die verspannte Muskulatur des Nackens greift und dann „tapsend“ die ersten Gehbewegungen macht. Denn die senkrechte „Sitzmuskelkette“ kann die Gehbewegung nicht so gut koordinieren und die Umschaltung zwischen den Muskelketten läuft nicht schnell genug, weil sie zu selten trainiert wird.

Um diese spiralen Muskelketten zu trainieren, bringt es nichts, einen einzelnen Muskel stark machen zu wollen. Die Bewegungsübungen dienen zunächst dazu, das Gehirn zu trainieren. Es muss wieder lernen, die entsprechenden Muskeln "spiral" zu verschalten, anstatt senkrecht; dabei geht es nicht um Kraft, sondern um Koordination.

Die spiraldynamische Trainingstherapie ist so angelegt, dass sie mit kurzen Übungseinheiten das Gehirn immer wieder lernen lässt, wie die Bewegung richtig ist. Darum handelt es sich hierbei um ein recht einfaches Übungssystem, mit dem Sie auf Dauer sehr vielen Beschwerden vorbeugen bzw. diese beheben können.
Wir betreuen:
• Das korrekte Erlernen der Übungen.
• Das Zusammenstellen der Übungen zu
einer Therapieeinheit.
• Den Aufbau der Therapieeinheiten.

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